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Wenn das Wachstum stagniert, gibt es oft vielfältige Gründe. Das kann auch mal der Chef sein.

Sind Sie als Chef der Flaschenhals in Ihrem Unternehmen?

Oft sind es gerade menschliche Engpässe, die das Wachstum in Unternehmen verhindern. Als ich kürzlich einen neuen Kunden coachte, fragte ich ihn: „Auf welche Hindernisse stoße ich bei der Implementierung eines Unternehmersystems in Ihrer Firma?“ Die Antworten, die ich erhalten habe, waren bescheiden, ehrlich und bedeuteten einen Wendepunkt für sein Unternehmen: „Ich, ich, ich.“

Obwohl der Firmeninhaber klug war und einige gute Erfolge vorweisen konnte, kam er mit seinem Business einfach nicht auf das nächste Level. Er war der Engpass, der Flaschenhals, der Erfolgsverhinderer (und zum Glück ist er jetzt geheilt!).

Ich bezeichne einen Geschäftsinhaber nicht als Flaschenhals im abwertenden Sinne, sondern ich beschreibe nur damit den Würgegriff, den es sich selbst zuschreibt. Auch wenn ein Engpass auf den ersten Blick negativ klingt, gibt es doch einige positive Aspekte dabei.

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Der Geschäftsführer, Manager oder CEO

  • weiß genau, welcher Auftrag, wo bei wem gerade in welcher Phase bearbeitet wird
  • ist mit allen Kunden persönlich bekannt und
  • ein Meister der gesamten Technologie des Unternehmens.
  • ist meist sehr gut im Support und oft auch im Vertrieb.
  • kennt jede noch so kleine Lücke des Systems und fühlt sich am Ende des Arbeitstages wie ein Held, weil niemand das Ganze so gut machen kann, wie er.

Das klingt zwar alles gut und schön, doch damit ist der Firmeninhaber zu einem ewigen Leben in eigener Knechtschaft verdammt, ohne Hoffnung auf Geschäftswachstum, finanzielle Freiheit oder ohne Möglichkeit sich eine längere Auszeit zu nehmen.

Der limitierende Faktor fürs Wachstum

Also Sie als oberste Führungskraft Ihrer eigenen Firma können genauso wie Zeit, Geld, Anzahl zahlender Kunden, Inventar, Quadratmeterzahl, etc. der limitierende Faktor für Ihren Geschäftserfolg sein.

Je mehr Sie täglich physisch anwesend sind und operativ mitarbeiten, umso kleiner muss das Unternehmen bleiben, um eine Implosion zu vermeiden.

Haben Sie einmal festgestellt, dass Sie selbst der Engpass sind und dass damit verhindert wird, dass das Unternehmen sein wahres Potenzial erreicht, haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie können es sich entweder in der von Ihnen gebauten Engpass-Box bequem machen – einer Box, in der Sie immer wieder der „Schlüssel“-Mitarbeiter im Unternehmen sind – und nie die Zeit- und finanzielle Freiheit erreichen, die Sie sich immer gewünscht haben. 

Oder Sie können eine permanente Anpassung vornehmen, die Sie, Ihr Unternehmen, Ihre Familie, Ihre Kunden und Lieferanten für immer verändern wird.

3 Schritte für den Ausweg

Hier kommen nun drei bewährte Schritte, um das Engpass-Dilemma zu verlassen:

  • Schauen Sie in den Spiegel und erklären Sie sich selbst und ihrem Team, das Sie der limitierende Faktor des Unternehmens sind. Als Flaschenhals (Mikro Manager, Techniker, Status Quo-Liebender, zu viele Abteilungshütetragender, immer der Held) haben Sie bisher den Geschäftserfolg behindert, doch jetzt ist es Zeit für Veränderungen.
  • Führung ist unwirksam, wenn der Flaschenhals zu sehr mit der operativen Arbeit des Unternehmens beschäftigt ist (was leider oft der Fall ist). Jetzt muss die Führung stark, klar und entschlossen sein. Um diesen strategischen Wandel in einem Unternehmen zu fördern, empfehle ich als erstes strategische Ziele und Geschäftsprinzipien zu entwickeln, wenn sie noch nicht vorhanden sind. Damit geben Sie dem Team in einer klaren und bestimmenden Art und Weise die Richtung vor und legen die Basis für ein systematisiertes Unternehmen – also ein Unternehmen, das auf und mit Systemen aufgebaut ist.
  • Binden Sie Ihr Team mithilfe dokumentierter Systeme aktiv ein, um so auf ein neues Niveau von Umsatz, Rentabilität, Qualität und Effizienz wachsen zu können. Da nun das Wachstum nicht mehr von der Anzahl der Arbeitsstunden abhängt, sondern von den Systemen, die Ihr Team entwickelt, ist der Himmel die Grenze.

Der Schlüssel in all diesen drei Schritten liegt darin, zu erkennen, dass Sie handeln müssen, denn niemand sonst in Ihrem Unternehmen wird es für Sie tun. Für die Wenigen, die Mutigen, diejenigen, die Exzellenz und nicht Status quo anstreben, ist jetzt die perfekte Zeit für Veränderungen.

Gute Führung kommt immer vor einem systematisierten Unternehmen und ein systematisiertes Unternehmen kann nicht ohne eine große Führungsperson – einen echten Leader – entstehen.

Wenn Sie jetzt einmal aus der Vogelperspektive auf Ihr Unternehmen draufschauen – mal ehrlich – welche Art von Führungskraft sind Sie?

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Jutta Keller - Prozess-Expertin Jutta Keller
 

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